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Social Media kostet Zeit und bringt keine Kunden? So kriegen Betriebe die Kurve

Warum Social Media in kleinen Betrieben am Feierabend scheitert, was Eurostat dazu zeigt – und ein Platz im Monat: 290 statt 890 € für FB und IG.

KMU-Lotse14. Oktober 202616 Min. Lesezeit
Social Media kostet Zeit und bringt keine Kunden? So kriegen Betriebe die Kurve

Warum kostet Social Media so viel Zeit und bringt so wenig?

Weil es in den meisten kleinen Betrieben neben der eigentlichen Arbeit passiert: am Abend, zwischen zwei Aufträgen, ohne Plan. Ideen finden, Fotos aussuchen, Texte schreiben, Kommentare beantworten — irgendwann ist das ein zweiter Job, und trotzdem passiert wenig. Es liegt selten an Facebook oder Instagram. Es fehlt das System, das aus einzelnen Beiträgen eine Reihe macht, die Kunden wiedererkennen.

Der typische Abend

Sie kennen den Satz: „Du musst einfach mehr auf Social Media machen!" Überall hört man, was man damit erreichen kann. Kaum jemand sagt, wie viel Zeit es kostet. Der Ablauf ist in vielen Betrieben derselbe:

  1. Nach Feierabend fällt auf, dass seit zwei Wochen nichts erschienen ist.
  2. Es wird ein Foto gesucht — meist eines, das gerade am Handy liegt.
  3. Der Text wird dreimal umgeschrieben, weil er nach Werbung klingt.
  4. Der Beitrag geht hinaus, ein paar Bekannte reagieren, dann ist wieder zwei Wochen Ruhe.
Das Ergebnis ist ein Kanal, der unregelmäßig lebt. Wer ihn zufällig findet, sieht einen Beitrag von vor einem Monat und weiß nicht, ob es den Betrieb noch gibt. Die Arbeit war trotzdem da — sie hat nur nichts aufgebaut.

Was der Aufwand wirklich ist

Ein einzelner Beitrag besteht aus mehr Schritten, als man ihm ansieht: Thema wählen, Bild machen oder aussuchen, Text schreiben, auf zwei Kanälen veröffentlichen, später die Reaktionen lesen. Ein kurzes Video im Hochformat — ein Reel — braucht zusätzlich Drehen, Sprechen und Schneiden. Wer das jede Woche selbst tun will, braucht dafür einen festen Termin. Ohne ihn schläft der Kanal ein.

Wie viele Betriebe in Österreich nutzen überhaupt Social Media?

Weniger, als man glaubt — und je kleiner der Betrieb, desto weniger. Unter den österreichischen Unternehmen mit 10 bis 49 Beschäftigten nutzten 2025 laut Eurostat 64,87 % irgendeine Form von sozialen Medien (Quelle: Eurostat, isoc_cismt). Bei Unternehmen mit 50 bis 249 Beschäftigten waren es 82,34 % (Quelle: Eurostat, isoc_cismt), bei Unternehmen ab 250 Beschäftigten 94,76 % (Quelle: Eurostat, isoc_cismt).

Die kleinen Betriebe fallen zurück

Bemerkenswert ist die Richtung. 2023 lag der Anteil bei den österreichischen Unternehmen mit 10 bis 49 Beschäftigten noch bei 67,13 % (Quelle: Eurostat, isoc_cismt). Bis 2025 ist er also gesunken, während er bei den Unternehmen ab 250 Beschäftigten von 91,1 % auf 94,76 % gestiegen ist (Quelle: Eurostat, isoc_cismt).

Die großen Unternehmen bauen ihre Kanäle aus, die kleinen ziehen sich zurück. Für einen Betrieb mit wenigen Leuten ist der naheliegende Grund die Zeit: Jeder Beitrag kommt zur eigentlichen Arbeit dazu.

Was diese Zahlen nicht zeigen

Die Erhebung, aus der diese Werte stammen, wird bei Unternehmen ab zehn Beschäftigten in ausgewählten Wirtschaftszweigen durchgeführt (Quelle: Statistik Austria, IKT-Einsatz in Unternehmen). Betriebe mit weniger als zehn Beschäftigten — also gerade die vielen Ein- bis Neun-Personen-Betriebe im Handwerk, im Handel und in der Gastronomie — sind darin nicht enthalten. Wie es dort aussieht, sagt diese Statistik nicht. Wir schreiben deshalb auch keine Zahl dafür hin.

Und die Zahlen sagen nur, OB ein Unternehmen soziale Medien nutzt, nicht wie gut oder wie regelmäßig. Ein Kanal mit drei Beiträgen im Jahr zählt hier genauso wie einer mit drei Beiträgen pro Woche.

Woran scheitert Social Media in kleinen Betrieben?

Meistens an drei Dingen, die sich gegenseitig verstärken: keine feste Zeit, kein Plan, keine Freigabe.

Keine feste Zeit

Social Media hat keinen Termin im Kalender. Kundentermine, Angebote, Buchhaltung — all das hat einen. Was keinen Termin hat, wird verschoben. Nach drei Verschiebungen ist der Kanal still.

Kein Plan

Wer jedes Mal neu überlegen muss, worüber er schreibt, braucht für jeden Beitrag doppelt so lang. Ein Plan für einen Monat — welche sechs Themen, welche zwei Videos, an welchen Tagen — nimmt diese Frage einmal im Monat ab, statt jedes Mal.

Keine Freigabe — oder zu viel Angst davor

Hier liegt ein Widerspruch. Viele Betriebe würden die Arbeit gern abgeben, haben aber Sorge, dass jemand in ihrem Namen etwas postet, das nicht zu ihnen passt. Also machen sie es selbst — und dann gar nicht. Die Lösung ist nicht, alles selbst zu machen, sondern jeden Beitrag zu sehen, bevor er hinausgeht.

Wie bekommt ein Betrieb die Kurve?

Mit einem festen Rhythmus, der nicht vom eigenen Feierabend abhängt. Ob Sie das selbst aufbauen oder abgeben: Die Bausteine sind dieselben.

Baustein 1: Ein Monatsrhythmus statt Einzelaktionen

Legen Sie fest, wie viel im Monat erscheint — und halten Sie das ein. Lieber sechs Beiträge im Monat, die wirklich erscheinen, als ein Vorsatz von drei pro Woche, der nach zwei Wochen bricht. Regelmäßigkeit ist für Ihre Kunden wichtiger als Menge: Wer Ihren Kanal besucht, soll sehen, dass hier jemand arbeitet.

Baustein 2: Ein Thema pro Beitrag, aus dem eigenen Betrieb

Die besten Beiträge kleiner Betriebe zeigen, was dort tatsächlich passiert: die fertige Arbeit, das neue Gerät, die Frage, die Kunden immer wieder stellen. Dafür braucht es keine Agentur-Fotos. Es braucht einen Menschen, der die Themen sammelt und daraus einen Plan macht.

Baustein 3: Bewegtbild, aber kurz

Reels im Hochformat kosten mehr Arbeit als ein Bild mit Text: Drehen, Sprechen, Schneiden. Zwei im Monat sind für die meisten Betriebe ein realistisches Maß. Mehr schaffen nur die, die dafür jemanden haben.

Baustein 4: Freigabe vor jeder Veröffentlichung

Wer abgibt, soll trotzdem das letzte Wort haben. Ein Beitrag, den Sie nicht freigegeben haben, geht nicht hinaus. Das nimmt die Sorge, und es sorgt dafür, dass der Kanal nach Ihnen klingt und nicht nach einer Agentur.

Baustein 5: Ein Monatsbericht

Einmal im Monat nachsehen: Was lief, was kam an? Nicht als Zahlenfriedhof, sondern als Grundlage für den nächsten Plan. Was gut ankam, wird wiederholt, was niemand gesehen hat, fällt weg.

Was kostet es, das abzugeben?

Das hängt davon ab, wer es übernimmt und was enthalten ist. Wir nennen hier unseren eigenen Preis, weil wir ihn belegen können — und weil wir der Meinung sind, dass ein Preis auf den Tisch gehört, bevor jemand ein Formular ausfüllt.

Unser reguläres Angebot

Regulär kostet unsere Betreuung von Facebook und Instagram im ersten Jahr 11.880 € — 1.200 € Einrichtung und zwölfmal 890 € Betreuung (Quelle: assistoplus.at/social). Die Preise verstehen sich netto zuzüglich Umsatzsteuer (Quelle: assistoplus.at/social).

Die Monatsaktion: ein Platz, 290 € statt 890 €

Einmal im Monat übernehmen wir beide Kanäle für ein Unternehmen zu 290 € statt 890 € im Monat, zwölf Monate lang, und die Einrichtung im Wert von 1.200 € ist geschenkt (Quelle: assistoplus.at/social). Im ersten Jahr sparen Sie damit 8.400 € (Quelle: assistoplus.at/social). Die Rechnung: 7.200 € bei der Betreuung, weil Sie zwölf Monate lang je 600 € weniger zahlen, plus 1.200 € für die geschenkte Einrichtung. Anders gerechnet: Zwölfmal 290 € sind 3.480 €, regulär wären es 11.880 € inklusive Einrichtung.

Was im Preis steckt

Jeden Monat erscheinen sechs Beiträge auf Facebook und Instagram, mit Bild und Text aus Ihrem Redaktionsplan, dazu zwei Reels im Hochformat, gesprochen und geschnitten (Quelle: assistoplus.at/social). Die Reels laufen auf Wunsch auch auf TikTok, die Veröffentlichung erfolgt zum abgestimmten Termin, und jeden Monat gibt es einen Bericht darüber, was lief und was ankam (Quelle: assistoplus.at/social).

Zum Start richten wir die Facebook-Seite und das Instagram-Profil ein, mit Titelbild, Profilbild, Seitenangaben, Öffnungszeiten und Kontakt, verknüpft mit Ihrem Geschäftskonto, und wir führen ein Kurzbriefing: wer Sie sind und wen Sie erreichen wollen (Quelle: assistoplus.at/social).

Immer dabei, ohne Aufpreis: Freigabe vor jeder Veröffentlichung, die Kanäle gehören Ihnen, keine Bindung über die zwölf Monate hinaus und ein fester Ansprechpartner (Quelle: assistoplus.at/social).

Was nicht dabei ist

Bezahlte Werbung ist nicht enthalten, ebenso wenig LinkedIn und eine Kommentarbetreuung rund um die Uhr — wir sehen wöchentlich nach (Quelle: assistoplus.at/social). Es geht um Ihre eigenen Beiträge an Menschen, die Ihnen schon folgen, ohne Werbebudget. Wer Anzeigen an Menschen schalten will, die den Betrieb noch nicht kennen, findet das bei uns als eigenes Angebot, den Werbe-Booster, ab 390 € im Monat plus Werbebudget (Quelle: assistoplus.at/social).

Warum nur ein Platz im Monat?

Weil wir jeden Kunden selbst betreuen und niemanden in eine Warteschlange stellen; zu diesem Preis geht das genau einmal im Monat (Quelle: assistoplus.at/social). Bewerbungsschluss ist der Letzte des Monats, und wer diesmal nicht dabei ist, bleibt automatisch für den Folgemonat im Rennen (Quelle: assistoplus.at/social).

Das ist keine künstliche Verknappung, sondern eine Rechnung: Sechs Beiträge und zwei Reels im Monat, jeder mit Freigabe, brauchen Zeit. Würden wir zehn Betriebe gleichzeitig zu diesem Preis aufnehmen, bekäme keiner die Betreuung, die auf der Seite steht.

Was nach den zwölf Monaten passiert

Der Vertrag läuft nach zwölf Monaten aus, es verlängert sich nichts von selbst, und Sie entscheiden dann frei, ob Sie zum regulären Preis weitermachen (Quelle: assistoplus.at/social). Die Kanäle richten wir unter Ihrem Geschäftskonto ein, Sie sind Inhaber, und wenn wir auseinandergehen, bleibt alles bei Ihnen (Quelle: assistoplus.at/social).

Wenn es schon eine Facebook-Seite gibt

Dann richten wir nichts neu ein, sondern übernehmen sie; der Aufwand entfällt, der Preis bleibt gleich, und Sie bekommen dafür mehr Zeit in der Betreuung (Quelle: assistoplus.at/social).

Für wen passt das — und für wen nicht?

Ehrlich gesagt: nicht für jeden. Die Aktion passt zu einem Betrieb, der auf Facebook und Instagram Kunden aus seiner Gegend erreichen will und dem bisher die Zeit dafür gefehlt hat. Sie passt zu einem Betrieb, der lieber freigibt als selbst schreibt.

Sie passt nicht, wenn Sie vor allem Anzeigen an neue Zielgruppen schalten wollen — dafür ist der Werbe-Booster gedacht. Sie passt auch nicht, wenn Ihre Kunden vor allem auf LinkedIn sind, denn LinkedIn ist nicht enthalten. Und sie passt nicht, wenn Sie jeden Kommentar innerhalb einer Stunde beantwortet haben wollen; wir sehen wöchentlich nach.

Drei Fragen vor der Bewerbung

  1. Wo sind Ihre Kunden? Wenn sie auf Facebook und Instagram sind, passt das Angebot. Wenn nicht, sparen Sie sich die Bewerbung.
  2. Haben Sie Material? Fotos von Ihrer Arbeit, Fragen Ihrer Kunden, Neuigkeiten aus dem Betrieb. Wir machen daraus die Beiträge, aber der Stoff kommt aus Ihrem Betrieb.
  3. Wollen Sie freigeben? Jeder Beitrag geht vorher an Sie. Das kostet ein paar Minuten im Monat — viel weniger als das Selbermachen, aber nicht null.

So gehen Sie vor — Schritt für Schritt

1. Sie bewerben sich
Ein kurzes Formular auf assistoplus.at/social: wer Sie sind, was Sie machen, wen Sie erreichen wollen.

2. Wir wählen aus
Am Monatsletzten. Wir melden uns bei allen Bewerbern, auch bei denen, die diesmal nicht dabei sind.

3. Wir richten ein
Beide Kanäle, unter Ihrem Geschäftskonto. Das dauert wenige Tage.

4. Sie geben frei, wir veröffentlichen
Jeden Monat sechs Beiträge und zwei Reels. Nichts geht ohne Ihr Ja hinaus.

5. Einmal im Monat: der Bericht
Was lief, was kam an — und was wir im nächsten Monat anders machen.

Häufige Fragen

Was kostet die Social-Media-Aktion wirklich?

290 € im Monat, netto zuzüglich Umsatzsteuer, zwölf Monate lang. Keine Einrichtungsgebühr, keine Anzahlung, keine versteckten Posten. Regulär wären es 890 € im Monat plus 1.200 € Einrichtung (Quelle: assistoplus.at/social).

Wie viele Beiträge erscheinen im Monat?

Sechs Beiträge auf Facebook und Instagram und zwei Reels im Hochformat, gesprochen und geschnitten (Quelle: assistoplus.at/social).

Wer schreibt die Texte?

Wir. Sie geben frei. Wenn Ihnen etwas nicht passt, ändern wir es — dafür ist die Freigabe da (Quelle: assistoplus.at/social).

Wem gehören die Kanäle?

Ihnen. Wir richten sie unter Ihrem Geschäftskonto ein, Sie sind Inhaber. Wenn wir auseinandergehen, bleibt alles bei Ihnen (Quelle: assistoplus.at/social).

Ist bezahlte Werbung dabei?

Nein. Die Aktion betrifft Ihre eigenen Beiträge an Menschen, die Ihnen schon folgen. Anzeigen an neue Zielgruppen sind ein eigenes Angebot, der Werbe-Booster, ab 390 € im Monat plus Budget (Quelle: assistoplus.at/social).

Verlängert sich der Vertrag automatisch?

Nein. Nach zwölf Monaten läuft er aus, und Sie entscheiden frei, ob Sie zum regulären Preis weitermachen (Quelle: assistoplus.at/social).

Warum gibt es nur einen Platz im Monat?

Weil wir jeden Kunden selbst betreuen und niemanden in eine Warteschlange stellen. Wer diesmal nicht dabei ist, bleibt automatisch für den Folgemonat im Rennen (Quelle: assistoplus.at/social).

Wie viele österreichische Betriebe nutzen Social Media?

Unter den Unternehmen mit 10 bis 49 Beschäftigten waren es 2025 laut Eurostat 64,87 %, ab 250 Beschäftigten 94,76 % (Quelle: Eurostat, isoc_cismt). Für Betriebe unter zehn Beschäftigten gibt es in dieser Erhebung keine Zahl.

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